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August 2026

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Fronleichnam – warum?

Für Speis und Trank, Gott sei Dank!

Das Fest selbst geht auf das Jahr 1209 zurück. Damals hatte die Augustiner Nonne Juliana von Lüttich eine Vision. Christus offenbarte ihr demnach eine Mondscheibe, auf der ein dunkler Fleck zu sehen war. Die Mondscheibe sollte das Kirchenjahr darstellen und der Fleck symbolisierte ein fehlendes Fest zu Ehren des Abendmahls (siehe dazu Mt 26,17-29). Das Bistum Lüttich führte daraufhin das Fest im Jahr 1246 ein. 1264 wurde es von Papst Urban IV. zum allgemein kirchlichen Fest erklärt.

Wussten Sie, dass Fronleichnam nichts mit Leichnam
oder Tod zu tun hat?

Das Wort Fronleichnam stammt aus dem Mittelhochdeutschen: “fron“ bedeutet “dem Herrn gehörend“, “lichnam“ meint den lebendigen Leib. International ist der Name für Fronleichnam “Corpus Christi“. Übersetzt bedeutet es so viel wie “Hochfest des Leibes und Blutes Christi“.  An diesem Tag feiern die Katholiken, dass Jesus in Form von Brot und Wein mitten unter ihnen gegenwärtig ist. Jesus Christus steht im Mittelpunkt. 

Fronleichnam ist ein Fest der Dankbarkeit (Eucharistie = Danksagung) für die leibliche Gegenwart Jesu in Brot und Wein und die Gemeinschaft (Communio) der Gläubigen, die sie im Abendmahl mit ihm feiert.

Bibelstellen

Die Vorbereitung und Einnahme des Paschamahls: Mt 26,17-29

17 Am ersten Tag des Festes der Ungesäuerten Brote gingen die Jünger zu Jesus und fragten: „Wo sollen wir das Paschamahl für dich vorbereiten?“

18 Er antwortete: „Geht in die Stadt zu dem und dem und sagt zu ihm: Der Meister lässt dir sagen: Meine Zeit ist da; bei dir will ich mit meinen Jüngern das Paschamahl feiern.“

19 Die Jünger taten, wie Jesus ihnen aufgetragen hatte, und bereiteten das Paschamahl vor.

20 Als es Abend wurde, begab er sich mit den zwölf Jüngern zu Tisch.

21 Und während sie aßen, sprach er: „Amen, ich sage euch: Einer von euch wird mich ausliefern.“

22 Da wurden sie sehr traurig und einer nach dem andern fragte ihn: „Bin ich es etwa, Herr?“

23 Er antwortete: „Der die Hand mit mir in die Schüssel eintunkt, wird mich ausliefern.

24 Der Menschensohn muss zwar seinen Weg gehen, wie die Schrift über ihn sagt. Doch weh dem Menschen, durch den der Menschensohn ausgeliefert wird! Für ihn wäre es besser, wenn er nie geboren wäre.“

25 Da fragte Judas, der ihn auslieferte: „Bin ich es etwa, Rabbi?“ Jesus antwortete: „Du sagst es.“

26 Während des Mahls nahm Jesus das Brot und sprach den Lobpreis; dann brach er das Brot, reichte es den Jüngern und sagte: „Nehmt und esst; das ist mein Leib.“

27 Dann nahm er den Kelch, sprach das Dankgebet, gab ihn den Jüngern und sagte: „Trinkt alle daraus;

28 das ist mein Blut des Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden.

29 Ich sage euch: Von jetzt an werde ich nicht mehr von dieser Frucht des Weinstocks trinken, bis zu dem Tag, an dem ich mit euch von Neuem davon trinke im Reich meines Vaters.“